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Grünes Gewissen: Was AIDA für den Umweltschutz tut

  • Neuigkeiten

Die Schifffahrt wurde lange Zeit aufgrund des Betriebs mit giftigem Schweröl als „Dreckschleuder“ bezeichnet. Von diesen Vorwürfen sind auch Kreuzfahrtanbieter betroffen. Doch AIDA Cruises geht mit gutem Beispiel voran: In den letzten Jahren hat die Reederei stark in die Entwicklung und Umsetzung neuer Umwelttechnologien investiert. Mit Erfolg: Im August 2019 wurde die Reederei mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen der Bundesregierung, für das umweltfreundliche Schiffsdesign von AIDAnova ausgezeichnet.

Vom Umweltsünder zum Klimaschutz-Vorreiter

„Unser langfristiges Ziel ist klar: die emissionsneutrale Kreuzfahrt“, betonte AIDA Präsident Felix Eichhorn bei der Vorstellung des „AIDA Cares“ Berichts. Daran mitzuwirken und die Entwicklung voranzutreiben, hat sich das Unternehmen schon seit einigen Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Noch 2011 wurde dem Kreuzfahrtunternehmen AIDA vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) der Negativ-Umweltpreis „Dinosaurier des Jahres“ verliehen. Kritisiert wurde der Einsatz von giftigem Schweröl und der dadurch entstehende gesundheitsschädliche Rußpartikelausstoß.

Das Unternehmen reagierte prompt auf diese Vorwürfe und ernannte im Mai 2012 die Mitbegründerin von Greenpeace Deutschland und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn zur Direktorin für Umwelt- und Gesellschaft bei AIDA Cruises. Außerdem wird jährlich in neue Ökotechnik und hochmoderne Verfahren investiert, um die Schadstoffemissionen der gesamten Flotte auf See und während der Hafenliegezeiten deutlich zu reduzieren.

Monika Griefahn
Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt- und Gesellschaft bei AIDA Cruises.

Konkrete Umweltschutz-Maßnahmen von AIDA Cruises

„Die beste Tonne Treibstoff ist die, die wir nicht verbrauchen.“ Beim Thema Ressourcenschonung und Emissionsschutz setzt AIDA Cruises auf neueste Technik. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten Innovationen vor, mit denen die AIDA Flotte zum Umweltschutz-Vorreiter auf dem Kreuzfahrtmarkt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie auch im Ende Juli 2019 vorgestellten Nachhaltigkeitsbericht „AIDA Cares 2019“.

  • Batteriespeichersysteme

  • AIDA Cruises verkündete am 20. August 2019, dass die Reederei nun auch in die praktische Nutzung elektrischer Energie aus Batteriespeichersystemen an Bord großer Kreuzfahrtschiffe einsteigt. Dafür arbeitet die Reederei mit dem Batteriehersteller Corvus Energy zusammen, einem der renommiertesten Anbieter von Schiffsbatterien. Dank der neuen Technologie wird der Verbrauch fossiler Brennstoffe weiter reduziert und der Schiffsbetrieb dadurch noch effizienter. Bereits 2020 wird die neue Technologie an Bord von AIDAperla in Betrieb genommen. Sie wird damit über das bisher größte Batteriespeichersystem in der Passagierschifffahrt verfügen. Die Erkenntnisse aus diesem Pilotbetrieb sollen zukünftig auch in die Nutzung von Batteriesystemen an Bord weiterer Schiffe einfließen.


  • Umstellung auf Flüssigerdgas

  • Die Schiffe der Hyperion-Klasse, AIDAprima und AIDAperla, verfügen bereits über einen Dual-Fuel Motor, der neben Schiffsdiesel auch das erheblich umweltfreundlichere Flüssigerdgas (LNG) verbrennen kann. Während der Liegezeit im Hafen können die Schiffe vollständig mit Flüssigerdgas betrieben werden. Dadurch wird zum Beispiel der Stickoxidausstoß um bis zu 80 Prozent reduziert. Die neuen Schiffe setzen so höchste Maßstäbe im Emissionsschutz.

    Im November 2018 stach mit AIDAnova das erste Kreuzfahrtschiff in See, das dank des innovativen Antriebssystems auch auf See zu 100 Prozent mit LNG versorgt werden kann. Im August 2019 erhielt die Reederei den Blauen Engel, das Umweltzeichen der Bundesregierung, für das umweltfreundliche Schiffsdesign von AIDAnova.

  • Neues Filtersystem für Abgase

  • Das sogenannte EGCS (Exhaust Gas Cleaning System) gewährleistet eine mehrstufige Reinigung der Abgase. Durch das umfassende Filtersystem ist es möglich, Emissionen um 90 bis 99 Prozent zu minimieren. Sieben der zwölf AIDA Schiffe sind bereits mit dem neuen Abgasreinigungssystem ausgestattet worden. Die Nachrüstung der verbleibenden Schiffe ist in Planung.

  • Landstromversorgung

  • Rund 40 Prozent ihrer Betriebszeit verbringen die AIDA Schiffe in einem Hafen. Auch während dieser Zeit muss die Stromversorgung aufrechterhalten werden. Um diese Energie nicht aus den Dieselgeneratoren gewinnen zu müssen – ein Kreuzfahrtschiff im Hotelbetrieb benötigt in etwa so viel Energie wie eine Kleinstadt – hat AIDA Cruises im Juni 2016 in Hamburg eine Landstromanlage in Betrieb genommen. AIDAsol wurde als erstes Passagierschiff per überdimensionaler Steckdose ans Stromnetz angeschlossen und mit Ökostrom versorgt. Das reduziert die Schadstoffemissionen auf Null. Mit AIDAprima, AIDAperla und AIDAsol verfügen bereits drei Schiffe der Flotte über einen Landstromanschluss, zwei Schiffe werden noch in diesem Jahr aufgerüstet und vier weitere sind bereits auf die Nutzung von Landstrom vorbereitet.

  • Erhöhung der Energieeffizienz

  • Durch die Optimierung der Rumpflinien von AIDAprima und AIDAperla kann ein Teil der Antriebsenergie eingespart werden, was zu einem umweltfreundlicheren Schiffsbetrieb beiträgt. Darüber hinaus verfügen beide Schiffe über die innovative und effiziente MALS-Technologie. Das „Mitsubishi Air Lubrication System“ lässt das Schiff reibungsarm über einen Luftblasenteppich gleiten. Dadurch wird der Treibstoffbedarf zusätzlich verringert.

  • Kälte durch Wärme

  • Die Klimaanlagen gehören zu den größten Energieverbrauchern an Bord. Daher verfügen AIDAprima und AIDAperla über Absorptionswärmemaschinen, die aus der Abwärme der Maschinen Kälte für die Klimaanlagen umwandeln und so den Bedarf an elektrischer Energie deutlich senken.

  • Nachhaltige AIDA Ausflüge

  • Die Reederei kennzeichnet nachhaltige Ausflugangebote mit einem Baum-Symbol. Aktuell tragen mehr als 1.100 Ausflüge dieses Zeichen. Die Kriterien wurden zusammen mit der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V. entwickelt und richten sich nach sozialen, ökologischen und kulturellen Gesichtspunkten.

  • Papier- und Plastikverbrauch reduzieren

  • AIDA Cruises verzichtet seit 2019 komplett auf gedruckte Tickets für Landausflüge. Diese werden durch die Bordkarte ersetzt, die jeder Passagier besitzt. Allein durch diese Maßnahme können flottenweit 15 Tonnen Papier pro Jahr eingespart werden. Bordrechnungen werden bereits seit 2013 nur noch auf Wunsch der Gäste ausgedruckt. Der Kabinenbrief wurde durch den digitalen MyAIDA Reiseplan ersetzt.

    Viele weitere kleine Veränderungen tragen zur Müll-Reduzierung bei: Mehrwegbecher statt Einwegbecher, Papiertragetaschen statt Plastiktragetaschen, Nutzung von Trinkhalmen und Cocktailspießen aus abbaubarer Stärke oder Holz, Verwendung von mikroplastikfreier Kosmetik sowie der Verzicht auf Einwegbesteck und Plastikverpackungen.

  • Lebensmittelabfälle und Wasserverbrauch verringern

  • An Bord der Kussmundschiffe setzen die Köche auf frische Zutaten. Durch den Verzicht auf Tiefkühl- und Convenience-Produkte wird Verpackungsmüll vermieden. Durch bedarfsgerechtes Kochen kann zudem der Lebensmittelverschwendung Einhalt geboten. Auch Maßnahmen zur Verringerung des Wasserverbrauchs werden in Angriff genommen - so wird zum Beispiel der Bezug von Frischwasser vom Land durch die Erhöhung der Eigenproduktion aus Meerwasser reduziert. Maßnahmen wie Durchflussbegrenzer in WC-Spülungen, Waschbecken und Duschen sowie moderne Wäschereitechnik sorgen ebenfalls für einen niedrigeren Wassereinsatz.

  • Sonstige Maßnahmen

  • Neben den bereits genannten Umweltschutz-Maßnahmen kommen noch viele weitere Veränderungen hinzu - beispielsweise die Umstellung der Scheinwerfer auf energiesparende LEDs oder ein spezieller Anstrich des Schiffsrumpfs, der die Ansiedelung von Organismen, die als Fremdkörper in andere Ökosysteme eindringen könnten, verhindert.

Ausblick: stetige Weiterentwicklung bei AIDA

Zurzeit hat AIDA Cruises eine Vorreiterrolle im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement auf dem Kreuzfahrtmarkt inne und kann Teilerfolge auf dem Weg zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Schifffahrt verbuchen. Damit das so bleibt, wird sich das Unternehmen auch in den kommenden Jahren stetig weiterentwickeln. So hat sich die Reederei das Ziel gesetzt, dass bis auf AIDAcara alle Schiffe der bestehenden Flotte, die noch nicht mit LNG betrieben werden können, mit modernen Abgasreinigungssystemen nachzurüsten, um damit die Luftqualität zu verbessern. Außerdem soll die Abfallmenge und der Wasserverbrauch pro Passagier weiter gesenkt werden. Bis 2020 werden zudem alle Schiffe mit einem Landstromanschluss ausgerüstet.

2021 wird AIDAcosma ihren Dienst antreten. Für 2023 ist die Inbetriebnahme eines weiteren Schiffes geplant. Die beiden Schwesterschiffe von AIDAnova werden ebenfalls über einen vollständigen LNG- Antrieb verfügen.

Titelbild: AIDA Cruises/ Martin Feller


Zusammengefasst: Für unsere eiligen Leser

AIDA Cruises hat in den letzten Jahren stark in den Einsatz und die Entwicklung moderner Technologien investiert, um die Schifffahrt nachhaltiger zu gestalten. Neben dem schrittweisen Umstieg auf den deutlich emissionsärmeren Treibstoff LNG bei AIDAprima, AIDAperla und AIDAnova, kommen bereits ein neues, mehrstufiges Abgassystem und Anschlüsse für eine Landstromversorgung im Hafen zum Einsatz. Zudem werden 2021 Brennstoffzellen an Bord eines AIDA Schiffes als alternative Energiequelle getestet. Die Fortschritte des letzten Jahres stellen sie jetzt im „AIDA Cares“ Nachhaltigkeitsbericht vor.


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