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Höhere Kosten: Mallorca will Kreuzfahrtgäste zur Kasse bitten

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Bei 425.264 ist Schluss. Auf diese Zahl limitiert das im August 2017 geänderte Tourismusgesetz die Gästebetten auf Mallorca. Nun ist klar: Die Inselregierung plant eine weitere Maßnahme, um die Zahl der Urlauber zu reduzieren. Diese trifft wohl auch Kreuzfahrtgäste.

Gegenwind für Massentourismus

In den vergangenen Jahren strömten immer mehr Touristen nach Mallorca – eine Folge der Krisen in Destinationen wie der Türkei oder Ägypten. Die stark frequentierten Wanderwege im Tramuntana-Gebirge, die vollen Strände in der Bucht von Alcudia und die belebten Gassen in der Altstadt von Palma lassen manche Einheimischen inzwischen von „Turismofobia“ (Touristenphobie) sprechen. Einige Interessengruppen machen mächtigen Druck auf die Inselregierung, die sich wiederum zum Handeln gezwungen sieht.

Erhöhung der Touristensteuer geplant

Den Plänen zufolge soll die 2016 eingeführte Touristensteuer im Jahr 2018 verdoppelt werden und 120 Millionen Euro in den Haushalt spülen. „Das neue Gesetz soll im Januar in Kraft treten. Bis 30. April gilt dann die Nebensaisonsteuer, die 50 Prozent der Hochsaisonsteuer beträgt.“, so touristik aktuell.

Neu: Kreuzfahrtpassagiere müssen zahlen

Bislang waren Passagiere von Kreuzfahrtschiffen von der Abgabe befreit, wenn sie sich nur einige Stunden im Hafen aufgehalten haben. Damit soll laut Mallorcazeitung Schluss sein: „Neu ist, dass Kreuzfahrtpassagiere nicht mehr außen vor bleiben, auch wenn sie sich weniger als zwölf Stunden im Hafen aufhalten.“ In der Hauptsaison wird Schiffsreisenden „zwei Euro berechnet, in der Nebensaison ist ein Euro fällig“. Zu allen Preisen komme eine Mehrwertsteuer in Höhe von zehn Prozent hinzu, ergänzt touristik aktuell.

Unterschiedliche Tarife je nach Unterkunft

Für Urlauber, die nicht per Schiff zur größten Baleareninsel reisen, bemisst sich die genaue Höhe der Abgabe nach der Art beziehungsweise der Kategorie der Unterkunft und beträgt ab 2018 laut Mallorcazeitung pro Person und Tag:

  • Fünf-Sterne- und Vier-Sterne-Superior-Hotels: 4 Euro (Nebensaison 2 Euro)
  • Vier-Sterne- und Drei-Sterne-Superior-Hotels: 3 Euro (Nebensaison 1,50 Euro)
  • Ein- bis Drei-Sterne-Hotels: 2 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Ferienapartments (vier Schlüssel): 4 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Ferienapartments (drei Schlüssel Superior): 3 Euro (Nebensaison: 1,50 Euro)
  • Ferienapartments (ein bis drei Schlüssel): 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • An Urlauber vermietete Ferienhäuser und Fincas: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • Landhotels: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
  • Hostels, Pensionen und Campingplätze: 1 Euro (Nebensaison: 0,50 Euro)
  • Herbergen: 1 Euro (Nebensaison: 0,50 Euro)
  • Kreuzfahrtschiffe: 2 Euro (Nebensaison: 1 Euro)
Oben drauf kommen jeweils 10 Prozent Mehrwertsteuer. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von der Abgabe befreit. Die Nebensaison reicht von November bis einschließlich April, von Mai bis einschließlich Oktober ist Hauptsaison.

Meinung: Auswirkungen für AIDA Gäste gering

Für eine mehrköpfige Familie, die zwei Wochen Badeurlaub in Cala Millor gebucht hat, könnte die erhöhte Touristensteuer zu einem nicht zu vernachlässigenden Kostenpunkt werden. Die Gäste der Kussmundschiffe von AIDA Cruises sind in der Regel nur einige Stunden in Mallorca und werden die Abgabe verkraften – wenn diese denn überhaupt 1:1 auf die Gäste umgelegt werden: Die Katalogpreise für das kommende Jahr stehen ohnehin bereits fest und auch ansonsten fährt AIDA eine Mischkalkulation. So müssen Passagiere nicht für jeden Anstieg des Ölpreises zahlen.

Nun könnte man nun argumentieren, dass die Gesamtkosten, die AIDA Cruises für den Hafen Palma de Mallorca zahlen muss, durch die Einführung der Touristensteuer steigen. Immerhin muss diese im Falle von Reisen, die in Palma starten und enden, zweimal pro Passagier gezahlt werden (einmal für den Anreise- und einmal für den Abreisetag). Allerdings ist der mallorquinische Hafen für AIDA viel zu wichtig, nicht zuletzt, weil die Infrastruktur dort gut ausgebaut ist und perspektivisch noch besser wird: Gemeinsam mit Inselbehörden und weiteren Partnern arbeitet die Reederei daran, die Versorgung der Hyperion-Schiffe (AIDAperla beziehungsweise AIDAprima) mit LNG (Flüssigerdgas) während der Liegezeit im Hafen aufzunehmen, wie wir bereits berichteten.

Und so könnte die Tourismussteuer vielleicht sogar einen angenehmen Nebeneffekt für Kreuzfahrtgäste haben: Das Getümmel in und um Palma nimmt ein wenig ab und die Schiffsreisenden können noch entspanntere Landausflüge unternehmen als bisher.

Mit AIDA nach Mallorca

Sie möchten die Balearen-Insel mit einem AIDA Schiff erkunden? Die Kussmundschiffe machen unter anderem im Rahmen der folgenden Reisen in Palma fest:

11
Tage

Spanien & Portugal mit Ibiza AIDA Logo

Mittelmeer, westlich Persönliche Beratung
Mallorca - Málaga - Cádiz - Lissabon - Cartagena - Valencia - Barcelona - Ibiza - Mallorca
Routenverlauf Spanien & Portugal mit Ibiza

Zusammengefasst: Für unsere eiligen Leser

Um den immer weiter steigenden Gästezahlen Herr zu werden, plant Mallorca eine Erhöhung der Touristensteuer. Ab Januar 2018 werden – je nach Unterkunft und Saison – bis zu 4 Euro pro Person und Tag fällig. Kreuzfahrturlauber zahlen 2 Euro in der Haupt- und 1 Euro in der Nebensaison. Bei den meist nur wenige Stunden dauernden Aufenthalten in Palma sollte das zu verkraften sein.


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